WinFuture-Forum.de: Windows 8: 16-Bit-Modus für alte DOS-Programme - WinFuture-Forum.de

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Windows 8: 16-Bit-Modus für alte DOS-Programme

#1 Mitglied ist offline   stadtschreiber 

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geschrieben 26. September 2011 - 20:48

Zitat

Wer unter einem aktuellen Windows alte DOS-Programme betreiben will, stößt dabei häufig auf Kompatibilitätsprobleme, die sich nur mit Zusatzprogrammen wie DOSbox lösen lassen. Unter Windows 8 wird sich das ändern – denn das neueste Microsoft-Betriebssystem wird zum ältesten kompatibel sein.

Egal, ob man im Geschäft auf eine uralte Verwaltungs-Software angewiesen ist, die nie von DOS zu Windows portiert wurde, oder ob man einfach nur Klassiker wie Maniac Mansion oder TIE Fighter einfach nochmal spielen möchte: 16-Bit-Programme bereiten modernen Betriebssystemen teils enorme Probleme. Bislang lautete die Universallösung für dieses Problem DOSbox, doch das kleine Programm, das eine 16-Bit-Umgebung emuliert, erfordert noch einiges an Konfiguration.

Bedeutend einfacher geht es unter Windows 8: Dort öffnet ein Doppelklick auf eine 16 Bit .EXE-Datei einfach ein Dialogfenster, dass um Aktivierung des 16-Bit-Modus bittet. Sobald dieser eine Klick, der Admin-Rechte voraussetzt, erledigt ist, startet das Programm anstandslos. Einen Haken hat die Sache dann allerdings doch: Zumindest in der Windows 8 Developer Preview gibt es den 16-Bit-Modus nur in der 32-Bit-Version. Ob der 16-Bit-Modus dann noch in die finale Version von Windows 8 mit 64 Bit integriert wird, ist bislang noch unbekannt.


Habe ich gerade auf Chip.de gelesen. Hat MS den nicht mal rausgeschmissen um auf die alten Zöpfe zu verzichten? Warum bauen die den Mist wieder ein? Verschwendet unnötig Resourcen und Windows wird unnötig groß oder nicht?
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#2 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 26. September 2011 - 20:58

Bis jetzt fehlt das nur in der 64bit Version, weil das aufgrund der CPU Architektur nicht ohne weiteres machbar war. Jedenfalls nicht so, wie es Microsoft gemacht hat. Wie das jetzt in Windows 8 aussieht, weiß ich nicht, Kann aber sein, dass die da im Stil von DOS Box einen x86 Emulator dann einbauen (glaub es zwar nicht, aber mal schauen).

Und das es bei den 32bit Versionen von Windows (XP - 7) immer wieder Probleme mit dem DOS Modus gab, lag mehr daran, dass es nur ein uralt DOS 5 war, welches seit Ewigkeiten nicht mehr weiter entwickelt wurde.

Dieser Beitrag wurde von DK2000 bearbeitet: 26. September 2011 - 20:59

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#3 Mitglied ist offline   d4rkn3ss4ev3r 

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geschrieben 26. September 2011 - 21:22

Nur in der 32Bit Version kann man das noch aktivieren. In der 64Bit ab Vista ist das dagegen nicht möglich.
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#4 Mitglied ist online   DK2000 

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geschrieben 26. September 2011 - 21:29

Nagut, hätte mich vielleicht klarer ausdrücken sollen: Den 16 bit Modus gibt es in allen 64bit Windows Versionen (XP-7/2003-2008R2) nicht mehr, da es aufgrund der CPU Architektur nicht möglich ist, jedenfalls nicht über die WoW Architektur.
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#5 Mitglied ist offline   mh0001 

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geschrieben 26. September 2011 - 21:53

Am besten wäre es, sie würden da eine Schnittstelle für öffnen, dass Dosbox die Position des 16-Bit-Subsystems einnehmen kann. Damit sich bei einem x64-Windows statt der Fehlermeldung, wenn man ein DOS-Programm starten will, automatisch Dosbox öffnet, den jeweiligen Ordner mountet und das Programm ausführt. Oder geht das schon irgendwie?
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#6 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 10. Oktober 2011 - 17:01

Was bei der Chip mal wieder steht, zeugt von klasse-Journalismus. Man kann es nämlich aus so auslegen, dass die alte DOS-VM von Windows NT nicht mehr vom Anfang an verfügbar ist, sondern nur bei Bedarf installiert wird. Die von Chip erzählen natürlich nicht, worum es sich genau handelt, ob es eben das ist oder eine neue DOS-VM, die auch funktioniert. Deshalb werde ich 0,nix darauf geben und mal abwarten, bis eine Entwicklervorschau rauskommt, die ich selber testen kann (MS unterstützen ja den hauseigenen Virtualisierer nicht und mein Brenner verschluckt sich an DVD-RWs). Oder ich benutze einfach weiterhin meine selbstgebaute untenstehende Lösung.

Beitrag anzeigenZitat (mh0001: 26. September 2011 - 21:53)

Am besten wäre es, sie würden da eine Schnittstelle für öffnen, dass Dosbox die Position des 16-Bit-Subsystems einnehmen kann. Damit sich bei einem x64-Windows statt der Fehlermeldung, wenn man ein DOS-Programm starten will, automatisch Dosbox öffnet, den jeweiligen Ordner mountet und das Programm ausführt. Oder geht das schon irgendwie?
Die Schnittstelle gibt es an sich schon, mehr oder weniger. Ich habe bei mir die Dateitypzuordnungen so umgebaut, dass COMs ohnehin mit DOSBox geöffnet werden und EXEn einen entsprechenden Kontextmenüeintrag haben. Bzw. nicht mit DOSBox direkt, sondern mit einem Script von mir, das DOSBox im Vollbild und mit für Spiele geeigneten Einstellungen startet. Ich kann dir das Zeug zur Verfügung stellen, wenn du magst.
Most rethrashing{
DiskCache=AllocateMemory(GetTotalAmountOfAvailableMemory);}
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#7 Mitglied ist offline   JanKrohn 

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geschrieben 31. Oktober 2011 - 14:54

Beitrag anzeigenZitat (stadtschreiber: 26. September 2011 - 20:48)

Habe ich gerade auf Chip.de gelesen. Hat MS den nicht mal rausgeschmissen um auf die alten Zöpfe zu verzichten? Warum bauen die den Mist wieder ein? Verschwendet unnötig Resourcen und Windows wird unnötig groß oder nicht?


Da MS-DOS 6.22 auf eine 1,44 MByte Diskette passt, und sich mit 512 KByte Arbeitsspeicher begnügt, kann der Ressourcenverbrauch eigentlich nicht höher sein als ein Popup-Blocker o.ä.
--
HeiDoc.net <--- Windows und Office direkte Donload-Links
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#8 Mitglied ist offline   Kirill 

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geschrieben 24. November 2011 - 11:40

Bzw. fällt mir noch was ein. Wenn man wirklich viele veraltete Programme benutzt, könnte man ohne allzuviel Aufwand das Ausführen von EXE-Dateien umbiegen. Also die EXEn zuerst von einem Extraprogramm auf die Bittigkeit analysieren lassen und im Fall 16 Bit an DOSBox weiterreichen, sonst an den normalen Windowsloader. Kommt halt Overhead beim Laden von normalen EXEn dazu, weshalb es sich auch nur lohnt, wenn man viele Uraltprogramme benutzt.

Eine Idee wäre es natürlich auch, den windowseigenen Loader umzustricken, aber mir ist dazu keine dokumentierte Schnittstelle bekannt und undokumentiert an Systeminterna rumpfuschen ist ausserordentlich dämlich.
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#9 Mitglied ist offline   RaphaelSB 

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geschrieben 21. Februar 2015 - 19:23

Hallo in die Runde!

Ich hole dieses alte Thema mal nach oben, weil es für mich gerade ganz aktuell ist.

Seit gestern habe ich einen neuen PC mit Windows 8.1 in der 64-Bit-Version drauf. Vorher hatte ich viele Jahre XP SP 2 genutzt und war damit im großen und ganze auch zufrieden. Das größte Problem, das ich habe, besteht darin, daß ich zwei alte 16-Bit-Programme (Aldus PageMaker und Lotus Organizer) sowie ein von mir selbstgeschriebenes DOS-Programm nicht mehr nutzen kann. Allerdings brauche ich diese drei Programme unbedingt, besonders den PageMaker, auf den ich unter keinen Umständen verzichten kann.

Nun habe ich an mehreren Stellen gelesen, daß es unter 64 Bit keine Möglichkeit gibt, alte Programme laufen zu lassen. Zumindest war das 2012 so. Nun sind drei Jahre vergangen. Daher meine Frage: Gibt es eine Art Emulator oder irgendeine andere Möglichkeit, zwei alte Windows 3.x-Programme und ein altes DOS-Programm unter 8.1/64 laufen zu lassen? Egal, was. Die alten Windows-Programme werden wohl kaum unter DOSBox laufen, oder?

Wäre super, wenn's da eine Möglichkeit gäbe. Vielen Dank!
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#10 Mitglied ist online   Sturmovik 

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geschrieben 21. Februar 2015 - 19:33

Richte dir eine virtuelle Maschine mit WinXP oder einem noch älteren Betriebssystem ein, möglichst ohne Netzwerkverbindung.
Damit sollten die alten Programme laufen.

Ein gutes kostenloses Virtualisierungsprogramm wäre VirtualBox

Aber mal rein aus Neugier, warum hältst du an derart antiquierter Software fest? Alternativen sollte es doch auch 'in modern' geben.

Dieser Beitrag wurde von Sturmovik bearbeitet: 21. Februar 2015 - 19:35


»Es gibt keinen Grund für irgendwen, einen Computer daheim zu haben.«
Ken Olson, 1977
»Wäre die EU ein Staat, der Aufnahme in die EU beantragen würde, müsste der Antrag zurückgewiesen werden, aus Mangel an demokratischer Substanz«
Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments
Eingefügtes Bild
Wäre Jesus mit einer Guillotine getötet worden, würden wir jetzt ein Beil anbeten.
Verfasser unbekannt
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#11 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 21. Februar 2015 - 22:07

Aldus PageMaker gibt es auch als 32Bit-Version, und zwar die Version 7 (inzwischen Adobe). Das Update kostet aber 99€.
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#12 Mitglied ist offline   RaphaelSB 

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geschrieben 22. Februar 2015 - 19:26

Danke, das werde ich vielleicht mal in Angriff nehmen. Allerdings kam mir auch schon der Gedanke, die 64-Bit-Version runterzuschmeißen und mir die 32er zu installieren.

Der Grund, weshalb ich immer noch diese alten Programme einsetze, ist einfach der, daß sie gut sind. Ich habe Word nie gemocht und so ziemlich alles, was ich am Bildschirm entworfen habe, mit PageMaker gemacht. Dabei ist es bis heute geblieben. Mein Fehler, daß ich vor Jahren nicht upgegradet habe. Inzwischen vertreibt Adobe den PM allerdings auch nicht mehr; das Prorgamm ist in InDesign aufgegangen. Leider finde ich nirgendwo Infos darüber, ob InDesign auch alte PM5-Dateien lesen kann. Hinzu kommt, daß Adobe offenbar keine "richtigen" Programme mehr anbietet, sondern man alles per Cloud mieten muß. Das halte ich für reine Abzoge und ausgegorenen Schwachsinn. Ich möchte ein ganz normales Programm, das ich ganz normal installieren und auch normal verwenden kann. Es darf gerne was kosten, auch gerne mehr als 99 EUR. Nur muß es eben Aldus (!) PageMaker-Dateien lesen können.

Das selbe gilt für Lotus Organizer. Wenn mir hierzu jemand einen Tip geben kann, woher ich eine neue Version finde, die unter 8.1/64 läuft und alte ORG-Dateien öffnen kann: immer her damit. Auch das darf gerne was kosten. Ich bin gerne bereit, für gute Programme auch gut zu bezahlen.



Ich habe hier:
http://www.freezenet...4-bit-computer/
überflogen, wie jemand Windows 3.1 unter einem 64 Bit-System installiert. Würde das in meinem Fall auch funktionieren? Nur für den Fall, daß ich keine neuen Programmversionen bekommen sollte.

Kann man darunter dann auch drucken?
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#13 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 22. Februar 2015 - 22:34

Beitrag anzeigenZitat (RaphaelSB: 22. Februar 2015 - 19:26)

Leider finde ich nirgendwo Infos darüber, ob InDesign auch alte PM5-Dateien lesen kann.

Das lässt sich recht einfach herausfinden. Hier gibts eine kostenlose Testversion von InDesign.


Zitat

Das selbe gilt für Lotus Organizer. Wenn mir hierzu jemand einen Tip geben kann, woher ich eine neue Version finde, die unter 8.1/64 läuft

Versuchs mal damit: https://pcs-bihn.eu/...7-und-vista.php
Ich würde dir jetzt gerne noch einen Link mit Shop anhängen, wo du es kaufen kannst, finde aber leider nichts. Einfach öfter mal bei Ebay reinschauen und hoffen dass jemand seine Edition hergeben will.
Vielleicht hast du ja auch Glück und jemand hier aus dem Forum meldet sich, der eine 6.1 noch rumfliegen hat.
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#14 Mitglied ist offline   RaphaelSB 

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geschrieben 26. Februar 2015 - 17:23

UPDATE:

So, inzwischen bin ich schlauer und fasse meine Erfahrungen kurz zusammen:

1. PageMaker gibt es GAR nicht mehr. Es steht zwar immer noch versteckt irgendwo auf der Adobe-HP, aber man bekommt es schon lange nicht mehr, und ob es überhaupt Dateien aus dem alten Aldus (!) PageMaker hätte lesen können, ist mehr als fraglich. Aktuelle Versionen von InDesign oder Quark XPress können es jedenfalls nicht.

2. Als Ersatz für PM habe ich das Freeware-Programm Scribus gefunden und installiert. Ich hatte bislang noch keine Zeit, es ausgiebig zu testen. Auf den ersten Blick scheint es aber ähnlich zu sein wie PM und wird wohl deshalb auch mein neues Standard-DTP-Programm. Was die alten PM5-Dateien angeht, habe ich ebenfalls eine Lösung gefunden, dazu mehr unter Punkt 4.

3. Das empfohlene Programm VirtualBox hat nicht so funktioniert, wie ich wollte. Allerdings hatte ich darunter Windows 98 installiert. Ich hatte dort nur die Standard-Bildschirm-Auflösung von 640 x 480 bei 16 Farben und keinerlei Möglichkeit, auf meine "normalen" Laufwerke zuzugreifen. Also vollkommen sinnlos, das ganze. Deshalb flog das auch wieder runter.

4. Anstatt VirtualBox habe ich etwas installiert, was hier:
http://www.pcgamesha...dows-81-1101366
beschrieben ist. Man lädt sich diese beiden Dateien herunter (das XP-Image ist mit etwa 460 MB sehr groß) und führt die Datei VMLiteWorkstationSetup326.EXE aus. Zusammen mit dem XP-Image läuft eine - bislang jedenfalls - sehr stabile XP-Version. Hier hat man auch eine vernünftige Bildschirmauflösung. Über das angezeigte Netzwerk-Laufwerk besteht außerdem die Möglichkeit, auf sämtliche Laufwerke und Verzeichnisse des Host-PCs zuzugreifen. Ein Dateien-Austausch zwischen beiden Systemen ist hier also möglich. Ich habe dem virtuellen PC auch jede Menge neue Schriftarten spendiert, auch das funktionierte einwandfrei.
Um bei meinem PageMaker-Beispiel zu bleiben: Durch dieses virtuelle XP kann ich dort im PM also alle alten Dateien lesen und bearbeiten, alle neuen Texte lege ich dann aber im Host unter Scribus an.

Es wäre noch zu testen, ob man aus dem virtuellen XP heraus auch drucken kann und ob und ggf. welche Treiber man installieren muß und ob ich aus XP heraus auch Zugriff die die USB-Anschlüsse habe. Das kann ich gerne in den nächsten Tagen mal ausprobieren und bei Interesse hier posten.


Jedenfalls schonmal vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben. Mein Fazit: Es gibt durchaus die Möglichkeit, auch unter einem 64-Bit-System noch alte Schinken laufen zu lassen, wie es auch Möglichkeiten gibt, einige häßliche Angewohnheiten von Windows 8.x zu umgehen. Die Tatsache, daß dies jedoch überhaupt nötig ist und dann auch noch unter Zuhilfenahme von Programmen, die NICHT von Microsoft stammen, zeigt, wie hirnlos Microsoft wieder einmal vorgegangen ist und daß ein vermeintlich modernes System nicht wirklich auch modern ist.
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#15 Mitglied ist offline   IXS 

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geschrieben 26. Februar 2015 - 19:10

Beitrag anzeigenZitat (RaphaelSB: 26. Februar 2015 - 17:23)


Jedenfalls schonmal vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben. Mein Fazit: Es gibt durchaus die Möglichkeit, auch unter einem 64-Bit-System noch alte Schinken laufen zu lassen, wie es auch Möglichkeiten gibt, einige häßliche Angewohnheiten von Windows 8.x zu umgehen. Die Tatsache, daß dies jedoch überhaupt nötig ist und dann auch noch unter Zuhilfenahme von Programmen, die NICHT von Microsoft stammen, zeigt, wie hirnlos Microsoft wieder einmal vorgegangen ist und daß ein vermeintlich modernes System nicht wirklich auch modern ist.



Ist ja schön, dass deine veraltete Software so wieder funktioniert.
Die Frage ist dabei, was an "alte Schinken laufen lassen" modern ist?

Modern ist es , 8 und 16 Bit in einer Emulation laufen zu lassen, die keinen Zugriff zum Internet erhält (wenn überhaupt).
Es ist auch nicht "hirnlos" , sich von dem 16 Bit Krempel zu lösen. Meiner Meinung nach geht MS nicht drastisch genug vor, alte Sicherheitslücken und Systembremsen aus Windows zu werfen.
Immerhin gibt es die Möglichkeit unter Windows 8.1 eine eigene VM (Hyper-V) mit 32 Bit zu erstellen , unter der dann ein XP mit alten Schinken laufen kann. Aber , wie gesagt, komplett ohne Internetzugang, wenn man schon Zugriffe auf die Festplatten des Host-PCs gewährt.

Also, man braucht keine "Nicht von Micrsosoft" Programme, um das zu bewerkstelligen, und Windows 8.1 hat gegenüber XP auch keine hässlichen Angewohnheiten.

Dieser Beitrag wurde von IXS bearbeitet: 26. Februar 2015 - 19:10

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