WinFuture-Forum.de: Fahrrad - worauf achten - WinFuture-Forum.de

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Fahrrad - worauf achten besonders für schwergewichtige...

#1 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 09. September 2011 - 18:56

Mahlzeit :)

bin am überlegen mir mal wieder n Fahrrad zuzulegen. Doch denke ich, dass gerade meine Wenigkeit auf das ein oder andere achten sollte zumal ich ja nicht gerade nen Federgewicht bin :imao:

Leider finde ich nirgends annähernde Werte wie stark ein Fahrradrahmen belastbar ist. Möchte mir halt nicht alle 1-2 Jahre n neues kaufen müssen...

Mein letztes Fahrrad ist leider der Witterung zum Opfer gefallen und stehe seit nunmehr 7Jahre ohne da ;D aber: Fahrradfahren soll man ja laut Volksmund nicht verlernen können :unsure:
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#2 Mitglied ist offline   Daniel 

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geschrieben 09. September 2011 - 19:10

- Gabelfederung bei gebeugter Sitzposition (MTB z.B.)
- Sattelfederung
- Nabenschaltung oder keine Schaltung und nur jeweils eine Kurbel (vorderes Ritzel) bzw. ein Kassettenrad (hinteres Ritzel).
- Stahlfelgen
- Chrom-Molybdän Stahlrahmen oder Alurahmen

Stahl bricht leichter, Aluminium biegt leichter und dämpft aber besser.

Ansonsten würde ich dir ein gutes Hollandrad (Gazelle) empfehlen. Die bekommt man eigentlich nur schwer kaputt und man fährt gemütlich drauf. Es muss ja nicht unbedingt ein nagelneues sein.

Wie stark ein Rahmen belastbar ist, hängt in erster Linie von der Qualität und somit meistens auch vom Preis ab.

Dieser Beitrag wurde von Daniel bearbeitet: 09. September 2011 - 19:14

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#3 Mitglied ist offline   timmy 

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geschrieben 09. September 2011 - 19:44

Wo liegt denn das Kampfgewicht?
Federungen sind ja schön, aber die müssen natürlich für das Gewicht auch ausgelegt sein.
So eine Art Hollandrad wäre schon nicht verkehrt, da muss man keine Kunststücke vollbringen um aufzusteien.
Ich würde aber eh einen Händler aufsuchen - weil eine Probefahrt ist nie verkehrt.

#4 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 09. September 2011 - 19:59

uff... ja wo liegt das kampfgewicht ;D denke mal so zwischen 120 und 135kg :unsure: zuviel halt ;D
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#5 _Demonia_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 09. September 2011 - 20:25

Ich hab mir auch vor drei Jahren ein neues gekauft, im Fahrradfachgeschäft. Die haben einen da richtig vermessen und auch gewogen. Daraufhin wurden mir ein paar Räder empfohlen und auch von denen genau eingestellt zwecks Sattelhöhe und auch die Federung auf das Gewicht angepasst.
Vielleicht mal so versuchen, man muss ja da net kaufen, weiß dann aber was man nehmen könnte.

#6 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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geschrieben 09. September 2011 - 20:34

na dann werd' ich wohl mal morgen nach Feierabend inner Stadt schauen... obgleich... wahrscheinlich hab ich soviel glück dass die mal wieder alle zu haben ;D

hat jemand ne besondere Empfehlung für mich im Raum Dortmund?
mein letztes Rad hab ich damals im Einrichtungsmarkt in Paderborn gekauft ;D das kann ich in diesem Falle ja wohl vergessen.
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#7 _Demonia_

  • Gruppe: Gäste

geschrieben 09. September 2011 - 20:37

http://www.das-rad.com/ vielleicht reicht des ja von der Öffnungszeit und ist net zu weit weg

#8 Mitglied ist offline   Stefan_der_held 

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  • Reputation: 322

geschrieben 09. September 2011 - 20:42

könnte soeben passen - wenn ich rechtzeitig los komme ;D

Danke dir
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#9 Mitglied ist offline   Snake-deluxe 

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geschrieben 11. September 2011 - 23:32

Was willst mit dem Rad denn hauptsächlich anstellen?

Ab ins Gelände, oder nur in der City auf befestigten Wegen rumeiern?

An Federungen sollts nicht scheitern, die lassen sich ja dementsprechend einstellen

#10 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 12. September 2011 - 02:57

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 09. September 2011 - 19:10)


- Chrom-Molybdän Stahlrahmen oder Alurahmen

Stahl bricht leichter, Aluminium biegt leichter und dämpft aber besser.

Wie kommst du darauf? Weil deine Laufräder aus Alu öfters mal 'ne "Acht" haben?
Ein Alurahmen verzieht sich nicht.
Ein Chrommollyrahmen könnte sich verziehen. Theoretisch auch brechen, aber das eher selten.
Die Steifigkeit eines Alurahmens ist um einiges höher als das eines Chrommolybdänstahlrahmen.

Und das ist das Problem bei Alurahmen. Sie sind schön leicht und natürlich verlockend für jemanden der einiges an Eigengewicht fortbewegen muss, aber aufgrund der höheren Steifigkeit bricht er auch wie bereits erwähnt eher da Alu halt nicht biegt.
Ist mir schon bei Zweien passiert. Hochwertige MTBs wohlbemerkt. 'N Gary Fisher und 'n GT
Klar, auch Alu kann man per TIG verfahren schweißen.
Aber die Schweißstelle ist wie eine Sollbruchstelle. Es wird immer wieder genau an der selben Stelle wegreißen.
Man kann also sagen: Alurahmen einmal kaputt =Schrottplatz.
Gleiches gilt für Carbon oder Magnesium Rahmen. Einmal (an)gebrochen ist es 'n Fall für den Sondermüll. Da lässt sich gar nichts flicken.

Ich empfehle auf jeden Fall ein Rad aus Chrommolybdän. Egal für welche Gewichtsklasse.

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 09. September 2011 - 19:10)

- Stahlfelgen

Laufräder ("Felgen") aus Stahl sind mMn auch Humbug.
Konstruktionsbedingt sind sie instabiler als Alufelgen. Für Felgenbremsen sind sie nahezu ungeeignet, insbesondere wenn's nass ist. Höchsten mit Scheibenbremsen oder Trommelbremsen (ja, sowas gab's auch mal^^), sollte man die fahren.
Außerdem bekommt man sie nur sehr schlecht zentriert wenn man mal 'n Höhen- oder Seitenschlag ("acht")

Grade jemand mit einem etwas höheren Körpergewicht sollte auf eine vernünftige Bremsanlage achten.
Die beiden einzigen Argumente die evtl für Laufräder als Stahl sprechen könnten sind:
1. Dadurch dass SdH mehr Energie erzeugt die durch seine Masse (<-nicht auf deine Statur bezogen) und Geschwindigkeit entsteht, muss halt stärker und länger gebremst werden. Das geht (im Falle von Felgenbremsen)ordentlich auf die Flanken des Laufrads.
Wenn man mal über einen längeren Zeitraum bremsen muss entsteht große Hitze die schon mal zum Platzen des Reifens führen kann oder gar die Flanken einreißt.
Das passiert bei Stahlfelgen aufgrund der Eigenschaften von Stahl natürlich eher seltener.
2. Die Bremsflanken der Stahllaufrädern länger als die aus Alu.

Mach's am besten wie Demonia schon sagte: geh in einen seriösen Shop und sage was du willst und plane am besten schon mal min. 700,-€ ein für ein Rad jeglicher Art.
Darunter bekommt man nur Schrott für Todesmutige bzw Leute die die soviel Geld haben sich jedes Jahr ein neues zu kaufen.

Aber sage mal SdH.. Du schriebst du bist jetzt schon seit 7 Jahren ohne Rad.
Hattest du nicht grade letzten Herbst geschrieben dass du 'ne neue super duper 1000Lux LED Lichtanlage für dein Rad gekauft hast?
MfG


Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren
testet, ist dann 'befriedigend' besser als 'gut'?

#11 Mitglied ist offline   ReviRd-Revo 

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geschrieben 12. September 2011 - 04:28

[erledigt] [v] Busch & Müller IXON IQ + IX Red senso + Akkus + Lad

#12 Mitglied ist offline   Daniel 

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geschrieben 12. September 2011 - 06:54

Zitat

Wie kommst du darauf?

Weil ich einfach die Erfahrung damit gemacht habe. Bei meinem Rennrad ist mir der Gabelschaft aus Stahl bereits gebrochen, bei Aluminium bisher nicht und ich fahre ziemlich viel Fahrrad (10.000km/Jahr).

Zitat

Für Felgenbremsen sind sie nahezu ungeeignet, insbesondere wenn's nass ist. Höchsten mit Scheibenbremsen oder Trommelbremsen

Hatte nen Grund, das ich ein Hollandrad empfohlen habe. Schau dir die Bremsanlage bitte an.

Zitat

Wenn man mal über einen längeren Zeitraum bremsen muss entsteht große Hitze die schon mal zum Platzen des Reifens führen kann oder gar die Flanken einreißt

Das wiederrum halte ich für den allergrößten Quatsch und sowas habe ich auch noch nie gehört. Abgesehen davon, bremst man idR mit beiden Bremsen und nicht nur mit einer.

Zitat

Die Bremsflanken der Stahllaufrädern (halten)? länger als die aus Alu

Was soll das denn?
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#13 Mitglied ist offline   WinFutAl10 

  • Gruppe: Moderation
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geschrieben 12. September 2011 - 07:54

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 12. September 2011 - 06:54)

Was soll das denn?

Ich glaube, er meint langlebiger.

Zitat

Die Bremsflanken der Stahllaufrädern sind langlebiger als die aus Alu


#14 Mitglied ist offline   Daniel 

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geschrieben 12. September 2011 - 09:36

Würde aufs selbe hinauslaufen und ist unsinn.
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#15 Mitglied ist offline   Ler-Khun 

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geschrieben 12. September 2011 - 10:08

Beitrag anzeigenZitat (WinFutAl10: 12. September 2011 - 07:54)

Ich glaube, er meint langlebiger.

Jap genau.

Ob nun langliebiger oder halten länger
ich denke ein jeder weiß was gemeint war. Man braucht nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 12. September 2011 - 06:54)

Weil ich einfach die Erfahrung damit gemacht habe. Bei meinem Rennrad ist mir der Gabelschaft aus Stahl bereits gebrochen, bei Aluminium bisher nicht und ich fahre ziemlich viel Fahrrad (10.000km/Jahr).

Nunja, auch Stahl ermüdet irgendwann. Ich habe nichts anderes behauptet.
Die Gabel ist auchn das mit am meisten belastete Teil und je billiger (oh pardon, wieder so ein umgangssprachliches Wort)das Metall, um so kürzer die Lebenszeit. Vllt war's auch einfach nur ein Produktionsfehler, vllt auch geplante Obsoleszenz.

Mein rund 15 Jahre altes Hardtail MTB von Corratec aus Chrommolly zeigt bis heute, außer natürlich Verschleißteile, keine Ermüdungserscheinungen trotz geschätzten 100k Km gefahrenen Kilometern.
Glück? Hmm wer weiß.
Fakt ist nun mal dass Stahl lange hält. Schau dir mal die alten Räder aus Großmutters Zeiten an. Die halten immer nochIch behaupte einfach mal dass ein Alurad das zur selben zeit gebaut wurden wäre, schon längst an irgendeiner Stelle gebrochen.
Stahl ist nun mal "flexibeler" und gibt nach.

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 12. September 2011 - 06:54)

Hatte nen Grund, das ich ein Hollandrad empfohlen habe. Schau dir die Bremsanlage bitte an.

Welches genau meist du? Poste doch mal bitte 'n Link.
Jene die ich auf die Schnelle gesehen habe, hatten auch alle nur "normale" V-Brakes.

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 12. September 2011 - 06:54)

Das wiederrum halte ich für den allergrößten Quatsch und sowas habe ich auch noch nie gehört.

Hier mal 2 Posts die ich auf die schnelle gefunden habe.
http://www.mtb-news....p?t-214667.html
http://www.mtb-news....p?t-289414.html
und hier noch mal 'n Foto von meinem alten Laufrad bei dem die Felge gerissen ist.
Schlechte Qualität, aber ich denke man kann es mit ein wenig guten Willen trotzdem erkennen.
Eingefügtes Bild
Ist letztes Jahr bei 'nem Downhill aufgerissen.
Die Flanken waren noch gut und es war keine Späne oder so auf den Bremsklötzen.
Man sieht sogar noch neben der Platzstelle die knapp darüber verlaufende und noch fast vollständig erhaltene "Indikatorkerbe".
Durchgebremst in dem Sinn ist sie also auch nicht.
Alu ist halt weich (nicht mit starr verwechseln) und bei schmalen Laufräder ist bautechnisch bedingt weniger Material vorhanden.
Entsprechend dünn ist die Flanke und kann kaputt gehen.

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 12. September 2011 - 06:54)

Abgesehen davon, bremst man idR mit beiden Bremsen und nicht nur mit einer.

Ja, macht man das?
Ich bremse nur vorne. Schließlich möchte ich mein Rad noch vernünftig lenken können während des Bremsvorgangs. ;)

Beitrag anzeigenZitat (Daniel: 12. September 2011 - 09:36)

Würde aufs selbe hinauslaufen und ist unsinn.

Hast du eine Quelle dafür ist ist das deine persönliche Meinung aus nichts gebildet?

Editgrund: Vergessenes Bild eingefügt

Dieser Beitrag wurde von Ler-Khun bearbeitet: 13. September 2011 - 10:25

MfG


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