ZITAT(Twisty @ 18.03.2010, 02:01)

Ein aktives System kann man nicht effizient prüfen.
Stimmt... Gilt für inaktive Systeme aber gleichermaßen... Kommt halt drauf an, nach welcher Art von Merkmalen man sucht...
ZITAT(Twisty @ 18.03.2010, 02:01)

Allein der Umstand das ein Rootkit so gut arbeiten kann, dass die Verfälschungsqualitäten gar nicht auffallen, macht eine glaubwürdige Überprüfung obsolet.
Hä? Du meinst wohl "schwierig", "obsolet" ist jedenfalls was ganz anderes... Das liegt nun mal in der Natur der Rootkits, sehe da keine Argumentation pro Life-CD, ist einfach nur Fakt. Das Aufspüren von Rootkits ist schwierig. Punkt.
ZITAT(Twisty @ 18.03.2010, 02:01)

Zu dem wäre die Frage wie du Rootkits/Malware finden willst, die "core assembly code" (Kern-Zusammensetzung-Code) beherrschen.
Wie willst du ihn mit der Life-CD finden? Denn gerade die, auf Signaturen basierende, Erkennung wird durch den Polymorphismus ja ausgehebelt.
ZITAT(Twisty @ 18.03.2010, 02:01)

Eine weitere und mühselige Variante wäre es, den Netzwerkverkehr auf Auffälligkeiten zu (über)prüfen. Denn das Rootkit braucht eine Schnittstelle nach außen um Befehle/Anweisungen ausführen zu können.
Und auch das setzt ein laufendes System voraus...
ZITAT(Twisty @ 18.03.2010, 02:01)

Bei einem Offlinescan ist die Chance also bedeutend höher das Rootkit zu finden, weil das Rootkit nämlich keine (System-)Einträge ändern/manipulieren kann und somit keine Möglichkeit hat sich zu verstecken.
Ist deine Meinung... Kann ich akzeptieren, aber nicht teilen. Aus meiner Sicht sind es primär die typischen Aktivitäten, die ein Rootkit verraten (und auch bei unbekannten Rootkits greifen, besser als jede Heuristik allein auf Dateiebene). Wirkung belegt die Existenz. Und Aktivität gibt's nun mal nicht offline...
Nun zitiere ich mich noch mal frech selbst:
ZITAT(XiLeeN2004 @ 17.03.2010, 15:26)

Rootkits sollten (müssen) aktiv sein, um sie (überhaupt) zu erkennen.
Die Aussage ist unglücklich formuliert, das gebe ich gerne zu, aber von Märchen zu reden, finde ich schon recht überheblich...
Die Problematik ist doch, verwendet man eine Life-CD, kann man nur Signaturen suchen. Im Prinzip die einfachste und zuverlässigste Art, um den Rootkit zu identifizieren. In der Praxis aber nahezu untauglich, weil gute Rootkits sich laufend verändern. Letztlich ist es aber auch völlig egal, welcher Rootkit da genau rumrödelt. Wichtig ist nur die Frage, ob etwas rumrödelt, ergo sucht man nach Aktivität...
Der Satz sollte nur aussagen, dass Aktivität oftmals das einzige Indiz für das Vorhandensein eines Rootkits darstellt.