WinFuture-Forum.de: Wlan Geschwindigkeit... - WinFuture-Forum.de

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Wlan Geschwindigkeit... das entspricht nicht den Vorstellungen :P


#1 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 15. Januar 2009 - 14:02

Hallo,

ich frage mich gerade, ob das tatsächlich das sein soll, was netto von den 54mbit übrig bleibt.

Standard ist 802.11g ohne g++.
Der Router ist ein Speedport 701V.

Hat jemand eine Idee?

Danke+ Gruß

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#2 Mitglied ist online   DanielDuesentrieb 

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geschrieben 15. Januar 2009 - 14:33

Welcher Adapter wird verwendet? Alle Treiber up-to-date?

Greets

P.S. 54MBit/s werden nie erreicht - alles theoretische Werte
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#3 Mitglied ist offline   bartii 

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geschrieben 15. Januar 2009 - 14:53

Ja, das war mir klar, aber nicht 1 mbit. Bei 10 wäre ja nichts los.

Realtek RTL8187 Wireless 802.11g 54 Mbps USB 2.0 Network Adapter
Intel ProWireless 2915ABG Network Connection

Ja Treiber sind up2date.

Internet läuft stabil. Nur das Kopieren vom PC aufs Notebook und umgekehrt ist so langsam.

Dieser Beitrag wurde von bartii bearbeitet: 15. Januar 2009 - 14:57

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#4 Mitglied ist offline   windowsbetatest 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 16:26

Hallo, das ist DAS W-Lan Problem,

Die Sache läuft so, den NB wartet und sendet etwas an den AP, der AP wartet und sendet es an den PC.

Der PC wartet und sende eine Quittung an den AP, dieser wartet wieder und sendete es an den PC.

Suche mal das Gerät mit der niedrigsten W-LAN Geschwindigkeit und dividiere diese durch 6, das sollte deine Maximale geschwindigkeit für das kopieren sein.

Erklärung, bei W-LAN hat man etwa die hälfte der Bruttoleistung Netto zur Verfügung, wenn du zw. 2 W-LAN geräten kopierst, müssen die Daten Zweimal durch die Luft, ergo nochmal halbe Bandbreite. Zusätzlich gibt es Paketverluste, Wartezeiten (Backoff) und Störungen anderer Geräte (z.B. Schnurlose Telefone).

Schaöte mal alle optimierungen bei beiden karten und am AP aus, sowas geht nur innerhalb der Serie bzw. bei den Geräten eines Herstellers.

Schaue mal ob du die Antennen besser ausrichten kannst.

Ansosnten ist 1 MBit wenig, du solltest 4 bis 6 haben, mehr ist aber nicht zu erwarten.

mfg
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#5 Mitglied ist offline   h-a-n-n-e-s 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 19:50

Hm, kann ich nicht bestätigen. Habe ebenfalls einen Speedport W701V dessen Reichweite eigentlich immer gut ist. Auch wenn das WLAN-Signal durch eine Wand muss bis es bei mir ankommt habe ich immer noch 5-15 Mbit.
Eingefügtes Bild
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#6 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 20:00

Hast du schonmal überlegt, ca 20 Eus in ein Kabel zu investieren? Dann hast du nur noch ein Gerät im WLAN hängen.
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#7 Mitglied ist offline   windowsbetatest 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 22:13

Beitrag anzeigenZitat (h-a-n-n-e-s: 16.01.2009, 19:50)

Hm, kann ich nicht bestätigen. Habe ebenfalls einen Speedport W701V dessen Reichweite eigentlich immer gut ist. Auch wenn das WLAN-Signal durch eine Wand muss bis es bei mir ankommt habe ich immer noch 5-15 Mbit.


Die entscheidenede Frage ist, hast du zwei Computer im W-LAN die untereinander Daten austauschen?

Wenn nein, halbiere deine Datenrate und ziehe nochmal 15% ab.

Beitrag anzeigenZitat (Sturmovik: 16.01.2009, 20:00)

Hast du schonmal überlegt, ca 20 Eus in ein Kabel zu investieren? Dann hast du nur noch ein Gerät im WLAN hängen.


Das ist de eigentlich Tipp, oder natürlich einen guten AP, ich hab nen Cisco 1242AG und könnte mit 20 Mbit im W-LAN kopieren.

(Ansosnten habe ich ein Gigabit LAN mit CAT-7 Kabeln).

mfg

Dieser Beitrag wurde von windowsbetatest bearbeitet: 16. Januar 2009 - 22:14

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#8 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 23:46

Beitrag anzeigenZitat (windowsbetatest: 16.01.2009, 16:26)

dividiere diese durch 6

6? Wird wohl ein Verschreibsler sein.
1Byte = 8Bit
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#9 Mitglied ist offline   windowsbetatest 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 23:50

Beitrag anzeigenZitat (Samstag: 16.01.2009, 23:46)

6? Wird wohl ein Verschreibsler sein.
1Byte = 8Bit


Nein ist keiner, ohne jetzt zu tief auf WLAN einzugehen (CSMA-CA, Backoff, WMM) kann man bei koipieren zwischen 2 W-LAN-Hosts die Nettobandbreite grob errechen, indem man die Bruutobandbreite durch 6 Dividiert.

Ergo bei 36 MBit W-LAN Brutto ergibt das 6 M-Bit Netto beim kopieren, oder 54 MBit Brutto (in diesem Fall unwahrscheinlich) ergibt etwa 9 M-Bit kopierrate.

mgf
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#10 Mitglied ist offline   Sturmovik 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 23:54

Ein guter Grund auf das W vor dem LAN zu verzichten
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#11 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 16. Januar 2009 - 23:57

Beitrag anzeigenZitat (windowsbetatest: 16.01.2009, 23:50)

ohne jetzt zu tief auf WLAN einzugehen

Mach mal bitte trotzdem, interessiert mich.
Bisher ging ich immer davon aus, das die Unterschiede zwischen Verkaufswerbung und Anzeige unter Windows daraus resultierten, das die Hersteller ihre Hardware mit Mbit bewerben, Windows aber mit MByte anzeigt.
Du eröffnest ja grad ganz neue Möglichkeiten?
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#12 Mitglied ist offline   windowsbetatest 

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geschrieben 17. Januar 2009 - 09:44

Hallo,

also ich versuchs mal.

Kernproblem beim W-LAN ist das Medium, also die Luft.

Es kann immer nur ein Daten senden und ein zweites diese Empfangen.

Wenn ein Laptop Daten senden will, wartet es eine gewisse Zeit (Backoff Intervall) und prüft ob das Medium frei ist, dann sendet es Daten (meist 2352 Byte). Diese Daten werden vom AP empfangen und er sendet eine Empfangsbestätigung. Diese Daten werden jetzt per Kabel an einen anderen Computer weitergeleitet. Dieser sendet ebenfalls ein Empfangsbestätigung. Der AP erhält diese und wartet bis das Medium frei ist und sendet diese an Laptop.

In dieser Konstellation "Laptop per W-LAN am AP, AP per kabel an einem Computer" geht etwas mehr als die Hälfte der Bandbreite für Wartezeiten und Empfangbestätigungen drauf.

Ergo wenn du 54 MBit Sync hast (Brutto), bleiben dir bestenfalls 20 bis 25 MBit Netto für die Datenübertragung.

Die Nettobandbreite kann sich noch durch Übertragungsfehler oder Störungen (z.B. durch schnurlose Telfone) weiter reduzieren.

Wenn man aber zwei Geräte im W-LAN halbiert sich die Nettobandbreite nochmal, den W-LAN ist ein Infrastruckturdienst.

Das heist, wenn Laptop1 mit Laptop2 per W-LAN Kommunizieren will, laufen alle Daten über den AP.

Beispiel, L1 warte und sendet die Daten an der AP, anschließend warte dieser und sende die Daten an L2. Währende ein Gerät (L1, L2 oder der AP) Daten sendet, wird der Kanal blockiert und der Backoffzähler auf den Clients wird nicht reduziert. Ergo die Bandbreite halbiert sich, da die Daten zweimal durch die Luft müssen. Durch Hintergrunddienste auf den Laptops und erhöhten Verwaltungsaufwand im W-LAN reduziert sich die Bandbreite noch etwas weiter, ca. 5 bis 10%.

Kurz und Knapp

1 AP + 1 Laptop bei 54 MBit Brutto ergibt 20 bis 25 MBit Netto
1 AP + 2 Latptops bei 54 MBit Brutto und einem größerem Transfer zwsichen der beiden Laptops

= 20 MBit /2 = 10 MBit ca. 1,2 MByte/s [20 MBit als Referenz, da erhöhter Verwaltungsaufwand).

Ansonsten gibt es von DER Firma gute Bücher zu dem Thema. (CISCO)

mfg

ps Netzwerkbandbreiten werder immer in Bit/s angegeben.
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#13 Mitglied ist offline   Samstag 

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geschrieben 17. Januar 2009 - 11:43

Beitrag anzeigenZitat (windowsbetatest: 17.01.2009, 09:44)

also ich versuchs mal.

Ich geb mal ein bisschen Kontra. Mal schauen ob ich richtig liege. Korrigier mich, falls nicht, man lernt ja nie aus.

Zitat

Wenn ein Laptop Daten senden will, wartet es eine gewisse Zeit (Backoff Intervall) und prüft ob das Medium frei ist, dann sendet es Daten (meist 2352 Byte).

Das warten nennt sich auch TTL, schön ersichtlich bei einem Ping. Das hat allerdings ja noch nichts mit der Bandbreite zu tun, sondern mit der Zeit, bis etwas gesendet wird? Neudeutsch Ping?
Desweiteren ist ein Paket keine 2352 Byte gross, sondern maximal 1500 Byte, meist werden 8 Bit abgezogen für ICMP-Header, so das 1492 Byte übrigbleiben. Auch bekannt als MTU.
Du hast das vermutlich verdrehwechselt mit den Blocks der CD/DVD, da sind sie tatsächlich 2352 Byte gross?
Es gibt zwar auch Jumbo-Frames mit bis zu 9000 Byte, allerdings eher nicht im Heimnetzwerk, und schon gar nicht sobald es ins www gesendet wird.

Zitat

Diese Daten werden vom AP empfangen und er sendet eine Empfangsbestätigung. Diese Daten werden jetzt per Kabel an einen anderen Computer weitergeleitet. Dieser sendet ebenfalls ein Empfangsbestätigung. Der AP erhält diese und wartet bis das Medium frei ist und sendet diese an Laptop.

Wenn untereinander kommuniziert wird, fungiert der AP als Switch, d.h. er leitet die Daten nur so, wie er sie bekommt weiter.

Zitat

In dieser Konstellation "Laptop per W-LAN am AP, AP per kabel an einem Computer" geht etwas mehr als die Hälfte der Bandbreite für Wartezeiten und Empfangbestätigungen drauf.

Ok, der Ping steigt also. Der Grund, weswegen Wlan bei Computerspielern so verpönt ist. Die Empfangsbestätigung hat weitere 8Byte, ist also zu vernachlässigen (0,53% des Gesamtpaketes).

Zitat

Ergo wenn du 54 MBit Sync hast (Brutto), bleiben dir bestenfalls 20 bis 25 MBit Netto für die Datenübertragung.

Bisher sind wir doch noch gar nicht bei der Bandbreite angelangt?

Zitat

Die Nettobandbreite kann sich noch durch Übertragungsfehler oder Störungen (z.B. durch schnurlose Telfone) weiter reduzieren.

Ah, wir kommen zur Bandbreite. Ok, fehlerhafte Pakete führen zur Bandbreiteneinschränkung. Aber da muss die Verbindung schon arg bescheiden sein, das man mehr als 50% verliert. Übrigens wieder super mit einem Ping zu überprüfen, ob und wieviele Pakete verloren gehen.

Zitat

Wenn man aber zwei Geräte im W-LAN halbiert sich die Nettobandbreite nochmal, den W-LAN ist ein Infrastruckturdienst.

Jein. Die Bandbreite ist sowieso immer halbiert, eine Hälfte wird benötigt zum senden, die andere zum empfangen. Ein Gerät kann nie nur senden, es benötigt immer eine Bestätigung, ob das Paket auch ankam um es notfalls nochmal schicken zu können. Wenn das nicht so wäre hätte man ja nur defekte Dateien nach einem Kopiervorgang?

Zitat

Das heist, wenn Laptop1 mit Laptop2 per W-LAN Kommunizieren will, laufen alle Daten über den AP.

Siehe weiter oben, "Wenn untereinander kommuniziert wird"

Zitat

Beispiel, L1 warte und sendet die Daten an der AP, anschließend warte dieser und sende die Daten an L2. Währende ein Gerät (L1, L2 oder der AP) Daten sendet, wird der Kanal blockiert und der Backoffzähler auf den Clients wird nicht reduziert. Ergo die Bandbreite halbiert sich, da die Daten zweimal durch die Luft müssen. Durch Hintergrunddienste auf den Laptops und erhöhten Verwaltungsaufwand im W-LAN reduziert sich die Bandbreite noch etwas weiter, ca. 5 bis 10%
.
Ok, ich denke mal wir sind uns einig das immer nur eine Hälfte der Bandbreite zum empfangen genutzt werden kann und die andere zum Senden. Ergo je 50%.
Wenn ich jetzt aber dein Beispiel weiter ausführe, und nicht nur den Router, sondern auch noch einen weiteren AP dazwischenhänge wegen zu langer Verbindungswege würde das bedeuten, das einerseits der 1. AP 50% klaut, und der nächste AP nochmal 50%. Da man eh nur mit der Hälfte der 54Mbit senden kann (die andere wird ja benötigt zum empfangen), würde das bedeuten das die 54/2/2/2 geteilt werden, ergo noch 6,75 Mbit übrigbleiben. In dieser Konstellation wäre also schon kein DSL16000 mehr möglich? Warum funktioniert es dann bei so vielen?
Vielleicht doch weil der AB als Switch fungiert und die Daten nur weiterreicht, ohne sie auszuwerten?

Zitat

1 AP + 1 Laptop bei 54 MBit Brutto ergibt 20 bis 25 MBit Netto
1 AP + 2 Latptops bei 54 MBit Brutto und einem größerem Transfer zwsichen der beiden Laptops
= 20 MBit /2 = 10 MBit ca. 1,2 MByte/s [20 MBit als Referenz, da erhöhter Verwaltungsaufwand).

Da fällt mir auf, wo sind eigentlich deine "/6" geblieben? Die fehlen dann ja noch in der Rechnung, sprich 1,2 MByte /6= 0,2Mbyte, sprich eine maximale Übertragungsrate von 1 Mbit/s?
Weswegen bekomme ich dann von Notebook zu Notebook beim Datensenden mittels FTP-Programm, Verbindung Wlan 802/11g, FB als AP, Signalqualität 90-95%, eine Datenrate von ~2,8-3Mbyte angezeigt? Lässt sich auch durchaus rechnerisch nachvollziehen, ist also keine Fehlanzeige.
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#14 Mitglied ist offline   windowsbetatest 

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geschrieben 17. Januar 2009 - 12:16

Beitrag anzeigenZitat (Samstag: 17.01.2009, 11:43)

Ich geb mal ein bisschen Kontra. Mal schauen ob ich richtig liege. Korrigier mich, falls nicht, man lernt ja nie aus.

Das warten nennt sich auch TTL, schön ersichtlich bei einem Ping. Das hat allerdings ja noch nichts mit der Bandbreite zu tun, sondern mit der Zeit, bis etwas gesendet wird? Neudeutsch Ping?
Desweiteren ist ein Paket keine 2352 Byte gross, sondern maximal 1500 Byte, meist werden 8 Bit abgezogen für ICMP-Header, so das 1492 Byte übrigbleiben. Auch bekannt als MTU.
Du hast das vermutlich verdrehwechselt mit den Blocks der CD/DVD, da sind sie tatsächlich 2352 Byte gross?
Es gibt zwar auch Jumbo-Frames mit bis zu 9000 Byte, allerdings eher nicht im Heimnetzwerk, und schon gar nicht sobald es ins www gesendet wird.

Also durch das warten wird viel Bandbreite verschenkt, da in diesen "Zeitschlitzen" ja nichts übertragen wird.

1500 Bytes ist die MTU im Ethernet und nur dort, bei DSL kommen 8 Byte PPP-header dazu, ergo 1492 Byte "Nutzdaten".

W-LAN nutzt bis zu "2346" Byte große Packete (mein Fehler).


TTL zählt nur die Router die überwundern werden müssen, das sind bei uns Null.

Zitat

Wenn untereinander kommuniziert wird, fungiert der AP als Switch, d.h. er leitet die Daten nur so, wie er sie bekommt weiter.


Nein als HUB, nicht als Switch.

Da aber nur empfangen oder senden kann, halbiert sich die Bandbreite da er einmal die Daten empfängt und danch diese weitersendet, aber dabei den Kanal blockiert.

Zitat

Ah, wir kommen zur Bandbreite. Ok, fehlerhafte Pakete führen zur Bandbreiteneinschränkung. Aber da muss die Verbindung schon arg bescheiden sein, das man mehr als 50% verliert. Übrigens wieder super mit einem Ping zu überprüfen, ob und wieviele Pakete verloren gehen.


Die 50% kommen durch die Waretzeiten wo die Bandbreite nicht genutzt wird.


Zitat

Da fällt mir auf, wo sind eigentlich deine "/6" geblieben? Die fehlen dann ja noch in der Rechnung, sprich 1,2 MByte /6= 0,2Mbyte, sprich eine maximale Übertragungsrate von 1 Mbit/s?
Weswegen bekomme ich dann von Notebook zu Notebook beim Datensenden mittels FTP-Programm, Verbindung Wlan 802/11g, FB als AP, Signalqualität 90-95%, eine Datenrate von ~2,8-3Mbyte angezeigt? Lässt sich auch durchaus rechnerisch nachvollziehen, ist also keine Fehlanzeige.


Also die durch 6 bezieht sich auf die Bruttogesamtbandbreite in diesem Beispiel.

Ergo wenn du eine AP mit 54 M-Bit hast und zwischen zwei W-LAN Geräten Daten überträgst, dividiere die Bruttobandbreite durch sechs und du hast in etwa die Nettobandbreite für das Gesamtsystem.

54 M-Bit Brutto durch 6 = 9 M-Bit Netto

Frag hast du ein W-LAN zuhause?

Und mit DSL-16.000 bist du am Limit von W-LAN (eigentlich drunter, da DSL ein asynchroner Vollduplexanschluss ist).

Ich sitze hier vier Meter von meine AP (CISCO 1242 AG) entfernt an meinem Notebook und mehr als 22 M-Bit (Halbduplex) sind nicht drin (für ein Gerät).

3 MB/s beim FTP über W-LAN, da machen deine Karten irgendwelche schweinerien oder es ist ein Cachingeffekt.

Alterntiv geht das mit Ad-Hoc Netzen.

(Das ganze 108 oder 125 M-Bit Zeugs ist auch nur 54 M-Bit nur die verkürzen die Wartezeiten und werden so schneller.)

Was hast du den für eine FB?

mfg

Dieser Beitrag wurde von windowsbetatest bearbeitet: 17. Januar 2009 - 12:33

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